Im Licht der Farben
Spielgruppe im Licht der Farben

Über uns

Prisca im Frühlingsgarten zwischen bunten Tulpen

Prisca – Spielgruppenleiterin & Künstlerin

Ich bin selber Mama von 3 Kindern und MuKi-Leiterin, dipl. anthroposophische Spielgruppenleiterin und Künstlerin. Die anthroposophische Spielgruppenleiterinnen-Ausbildung habe ich während einem dreijährigen Praktikum in einem Waldorfkindergarten gemacht.

Während dem dreijährigen Kunststudium haben wir nebst der Farbenlehre und Malerei, Schulungen im Bereich Theosophie und das Gebiet der Geisteswissenschaften entdeckt.

Aktuell leite ich das Erwachsenen-Kind-Turnen in Metzerlen, und durch die regelmässigen Begegnungen mit den Kindern und deren Eltern habe ich gemerkt, wie sehr mir dieses kreative Erschaffen einer intensiven Gruppendynamik gibt – und mir die Zeit gar nicht ausreicht, um den Kindern all das weiterzugeben, was in mir lebt.

Die ersten Schritte

Der Eintritt in die Spielgruppe bedeutet gleichzeitig ein Loslassen vom sichersten Hafen – dem Schoss der Eltern. Das ist oft eine bleibende Erinnerung, und dieser Prozess braucht Raum. Wenn nötig, dürfen die Eltern anfangs auch dabei bleiben.

Wenn das Kind einmal weiss, was ein Spielgruppenmorgen bedeutet, darf sich der begleitende Elternteil langsam zurückziehen. Es gilt abzuwägen, ob das Kind sich mit der Trennung schwer tut, ob das Vertrauen zur Gruppe noch aufgebaut werden muss – oder ob es nur einen kleinen Stupser braucht.

Rückschritte gehören zu diesem Prozess dazu. Was ich nicht tun möchte, ist ein Kind aus den Armen der Eltern zu nehmen. Was die Eltern in jedem Fall tun sollten, ist sich bewusst vom Kind zu verabschieden – und nicht heimlich wegschleichen. Gemeinsam finden wir eine Lösung.

Kinder erleben einen geborgenen Spielgruppenmorgen in Oberwil

Vision

Handgemachter Naturkranz – kreatives Schaffen in der Spielgruppe

Ich liebe die Arbeit mit Kindern im Spielgruppenalter – sie dort abzuholen, wo sie stehen, sie zu begeistern und in einem gemeinsamen Erlebnis auf die Erkundung durch die Welt mitzunehmen. Dass die Kinder einen besonderen Zugang zu Farbe bekommen, ist mein Schwerpunkt.

Um die Kinder zu erreichen, braucht es Verbundenheit – das kindliche Bedürfnis und seine eigene Peripherie wahrzunehmen – und Kreativität, um jene Neugier hervorzulocken, die in jedem Kind so stark lebt. Vor allem aber spielt die Nachahmung eine beachtliche Rolle in der Begleitung des Kleinkindes.

Das Kind muss bei Ritualen nicht zwingend mitmachen – allein durch seine Anwesenheit nimmt es kostbare Eindrücke mit. Nicht selten kann ein solches Kind sogar Lieder und Geschichten auswendig, was sich dann beim Spielen ganz unerwartet bemerkbar macht. Jedes Kind macht seine ganz eigene Entwicklung durch.

Philosophie

Farbenfrohes Bild aus der Spielgruppe – jedes Kind bringt seine eigene Farbe mit

Wir glauben, dass jedes Kind eine einzigartige Persönlichkeit mitbringt. In einer warmen, farbenfrohen Umgebung dürfen die Kinder in ihrem eigenen Tempo entdecken, spielen und wachsen.

Farben und Sinneserfahrungen eröffnen Türen zu neuen Erlebnissen und stärken das Selbstvertrauen. Das gemeinsame Entdecken – ob durch farbige Tücher, Lieder, Bewegung oder freies Spiel – steht dabei immer im Mittelpunkt.